
Mit dieser Vorstandsmannschaft geht die TTG Menden ins neue Geschäftsjahr (von links): Richard Brüning, Matthias Schröder, Werner Klaas, Markus Kisler, Alexander Wenniges, Marcel Gaitzsch, Andreas Becker, Anja Hillecke, Christian Gerstberger und Günter Krüger.
Die TTG Menden hat ihre erste Hauptversammlung hinter sich gebracht – mit der Erkenntnis, dass die Fusion der einstigen Rivalen gut funktioniert.
Die Weichen sind gestellt. Für die weitere Zukunft der TTG Menden, die sich nicht nur in sportlicher Hinsicht bestens aufgestellt sieht. Bei der Jahreshauptversammlung stand jedenfalls nicht nur das Abschneiden der Seniorenteams in den überkreislichen Tischtennis-Spielklassen auf der Agenda.
Wie berichtet, tat sich die erste Mannschaft im Landesliga-Spiel beim TTC Wenden sehr schwer, um am Ende wenigstens ein 8:8 verbuchen zu können. Vom Ausrutscher des heimischen Tabellenführers profitierte Verfolger TV Fredeburg, der nach Punkten mit den Mendenern gleichziehen konnte. Zudem mussten sowohl die Zweite in der Bezirksliga (7:9 gegen den TTC Holzwickede) als auch die Dritte in der Bezirksklasse 3 (7:9 beim PSV Iserlohn) Niederlagen hinnehmen.
Diese Ergebnisse prägten zwar das Tagesgeschäft bei der TTG, aber die Grundausrichtung des heimischen Fusionsklub lässt mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken.
Zusammenschluss längst vollzogen
Denn nachdem die einst rivalisierenden Vereine TTC-DJK Lendringsen und TTV Platte Heide bereits seit zwei Jahren gemeinsame Sache machen und tatsächlich an einem Strang ziehen, fand nach dem offiziell vollzogenen Zusammenschluss zur TTG Menden vor Beginn der Spielzeit 2016/17 nun am Sonntag die erste gemeinsame Jahreshauptversammlung statt.
Und so waren etliche Mitglieder der beiden ehemaligen Lager zum Treff in der LendringserGaststätte Hünnies erschienen. Auf der Tagesordnung stand natürlich auch die Besetzung des künftigen Vorstands. Dabei wurde Markus Kisler, bis zum Zusammenschluss Lendringsens Präsident, einstimmig zum ersten Vorsitzenden der TTG Menden gewählt. Ihm zur Seite stehen die stellvertretenden Vorsitzenden Werner Klaas und Marcel Gaitzsch.
Darüber hinaus wurden die weiteren Posten im TTG-Vorstand größtenteils an Mitglieder aus den Führungsteams der ehemaligen Vereine vergeben. Weil der Grundstein für die Zusammenarbeit bereits vor geraumer Zeit gelegt wurde, waren darüber hinaus nur noch kleinere Entscheidungen zu fällen. Dabei zeigte sich, dass die Fusion, obwohl dies die erste offizielle Veranstaltung der TTG Menden war, längst Realität geworden ist.